Kunstgeschichten

Die hier nach und nach versammelten Kurztexte stellen jeweils ein Kunstwerk vor. Mit ihnen klingen an: Herzenswärme, Mut und Frieden, Grausamkeit, Schwäche und Krieg. Sollten Sie angesichts des von Menschenhand und –hirn geschaffenen Reichtums Feuer fangen und Freundschaften schließen, so ist ihr Besuch im Kunsthistorischen Museum herzlich willkommen. Unsere Originale sind in den Sammlungsräumen bestens aufgestellt.

Themen derzeit: #Momente, Objekte, Geschichten aus der 125-Jährigen Geschichte des Kunsthistorischen Museums, Marienbilder aus der Ich-Perspektive: #Ich bin Maria und, anlässlich des österreichischen EU-Ratsvorsitzes: #Menschenbilder Europas.

1990: Online

KHM Website, 19.6.2001, abgerufen über https://archive.org/web/

Am 10. August 1990 wurde Österreich erstmals offiziell mit dem Internet verbunden: Ein Computer der Universität Wien wurde mit einer fixen Standleitung an das internationale Netz angeschlossen.

Von flächendeckender kommerzieller Nutzung war man noch weit entfernt – der erste öffentlich zugängliche Anbieter kam zwei Jahre später auf den Markt, Mitte der 1990er Jahre standen den early adoptern des Internet-Zeitalters bereits sechs Internet-Provider zur Verfügung.

Man wählte sich mit Telefon- oder Faxmodems ein und surfte 1995 erstmals mit dem „Microsoft Internet Explorer“.

1990 gab es im Museum zwei Personal Computer – heute wird an 450 PC’s gearbeitet. Die „Informationstechnik“ hatte 1998 zwei Mitarbeiter, heute werden Hard- und Software von 8-9 Personen betreut. Entsprechend hat sich die Anzahl und Komplexität der Services, Komponenten und Themen vervielfacht.

1996 hatten um die 9% der Österreicherinnen und Österreicher einen Internetzugang, 1999 stieg die Quote auf 25%. Jetzt ging auch das Kunsthistorische Museum online: Zu Beginn wurde die Seite von einer einzigen Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit konzipiert, befüllt und redaktionell betreut - inklusive der Überwindung von anfänglich spürbaren Berührungsängsten im Umfeld der digitalen Neuerung.

geschrieben von Cäcilia Bischoff am 8.5.2018 in #Momente, Objekte, Geschichten
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