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Hadrian goes online

Digitalisierung der römischen Münzen von Kaiser Hadrian im KHM

Mit über 2.800 reichsrömischen Münzen von Kaiser Hadrian (117–138) verfügt das Münzkabinett Wien über die weltweit größte öffentliche Sammlung zu diesem Herrscher, noch vor jenen in Berlin, London, New York oder Paris. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, diese außergewöhnliche Sammlung an Münzen des Hadrian für die Forschung wie auch für die Öffentlichkeit frei und von jedem Ort aus zugänglich zu machen.


Um 1875 gab es bereits 1.400 Münzen von Kaiser Hadrian in der habsburgischen Sammlung, über 900 weitere stammen aus der Privatsammlung des Wiener Neudorfer Brauereibesitzers Ernst Herzfelder (1865–1923), die nach dessen Tod zum Teil an das Kunsthistorische Museum kam. Weitere 214 Stücke konnten aus dem Schatzfund von Erla/NÖ erworben werden, der 1966 geborgen wurde. Dazu kommen noch ca. 80 antike Falschmünzen.

Der Kaiser Hadrian betreffende Band des am weitesten verbreiteten Standardwerkes zur römischen Münzprägung, Roman Imperial Coinage (RIC), erschien bereits 1926 und wurde nun neu überarbeitet. 350 Münzen der Wiener Sammlung sollen in der neuen Auflage abgebildet werden, da sie entweder die besterhaltenen oder überhaupt die einzig bekannten Vertreter ihres Typs sind.

Ziel ist es, den gesamten Bestand zu digitalisieren und zugleich online im Interaktiven Katalog des Münzkabinetts Wien auf ikmk.at verfügbar zu machen. Damit scheinen die Münzen automatisch auch im Portal Online Coins of the Roman Empire (OCRE) auf, das die Bestände großer Münzsammlungen weltweit zusammenführt.

Sesterz, Hadrian, geprägt 117 n. Chr.
Denar, Sabina, geprägt 117-136 n. Chr.
Aureus, geprägt 119-121 n. Chr.

Digitalisierung

Die gesamte Digitalisierung einer Münze umfasst zahlreiche Arbeitsschritte, bei denen Gewicht und technische Daten bestimmt sowie die numismatischen Details erfasst werden.
Eine Münze muss aus ihrer Lade entnommen werden, um ein Bild von jeder Seite zu machen; diese müssen bearbeitet und mit dem Datensatz verlinkt werden. Mindestens ein weiteres Mal muss die Münze entnommen werden, um einerseits Gewicht und technische Daten zu nehmen sowie andererseits die numismatischen Daten zu erfassen. Dazu gehört eine individuelle Beschreibung des Stücks wie auch die Eintragung der Referenznummern aus der relevanten Fachliteratur, aus denen sich wiederum die Datierung ableitet. Bisweilen können auch Provenienzen aus alten Sammlungen des 19. Jahrhunderts oder aus Funden recherchiert werden. Abschließend ist eine intensive Kontrolle des Bestandes nötig, damit die Daten letztendlich in die Online-Datenbank überspielt werden können.


Unterstützung

Mit den Vorarbeiten für das Projekt wurde bereits 2015 begonnen, nun fehlt noch die wissenschaftliche Bearbeitung und Erfassung der numismatischen Daten. Der Arbeitsaufwand hierfür wird auf 7,5 Arbeitsmonate geschätzt, die Kosten hierfür belaufen sich auf € 31.000. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, die weltweit größte Sammlung an Münzen des Hadrian für die Forschung wie auch für die Öffentlichkeit frei und von jedem Ort aus verfügbar zu machen.

Bitte unterstützen Sie uns bei diesem wichtigen Vorhaben!
Für Ihr Engagement danken wir Ihnen schon jetzt sehr herzlich.

Sabine Haag, Generaldirektorin
Klaus Vondrovec, Projektleitung

Spenden lohnt sich!

Ihr Name wird auf Wunsch in der elektronischen Ehrentafel auf der Website des Münzkabinetts erwähnt.

Ab € 100 laden wir Sie zum halbjährlichen Spender- und Patenempfang von Generaldirektorin Sabine Haag ein.

Ab € 500 dürfen wir Sie zu einem Gespräch mit unseren Numismatik-ExpertInnen einladen.

Ab € 1.000 dürfen wir Sie und Ihre Gäste zu einer Führung mit unseren ExpertInnen durch das Münzkabinett einladen

Information

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Empfänger: KHM-Museumsverband
IBAN: AT70 6000 0005 1014 1679
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: Bruegel hautnah

Gerne informieren wir Sie
persönlich unter

+43 1 52524 - 4032
oder unter spenden@khm.at

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