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Die Medaillen und Schaumünzen der Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien

Band 8: Maria Theresia (Österreich, reg. 1740–1780); Franz I. Stephan (Kaiser 1745–1765); Joseph II. (Kaiser 1765–1790); Leopold II. (Kaiser 1790–1792)

Die Publikationsreihe: „Die Medaillen und Schaumünzen der Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien.“ wurde begründet um die umfangreiche und bedeutende Sammlung habsburgischer Medaillen des Kunsthistorischen Museums sowohl der Forschung als auch dem interessierten Publikum zugängig zu machen. Die Entstehungsgeschichte der kaiserlichen Münz- und Medaillensammlung ist Garant, dass alle relevanten Typen in einer technischen und künstlerischen Vollkommenheit versammelt wurden.

Anlässlich des 300. Geburtstags der Kaiserin und Königin Maria Theresia (1717–1780) soll die 2013 gegründete Reihe mit Band 8 fortgesetzt werden. Neben den Medaillen der Herrscherin werden auch die Medaillen ihres Gemahls, Kaiser Franz I., sowie der beiden Söhnen, Joseph II. und Ferdinand II. in den kommentierten Sammlungskatalog aufgenommen. Die herrschaftlichen Prägungen werden um Objekte weiterer Familienangehöriger ergänzt um die habsburgische Medaillengeschichte der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu komplettieren.

Für die Publikation wird großer Wert auf eine detailgetreue Bildbeschreibung und auf die Ansprache der Motive gelegt. Neben der eingehenden Erfassung der Einzelstücke, wird der wissenschaftliche Bestandskatalog Aspekte der historischen Medaillenproduktion erläutern und der Rolle des Kommunikations- und Repräsentationsmediums Medaille nachgehen. Des Weiteren sollen Kurzbiografien der wichtigsten Medailleure der Regierungszeit Maria Theresias und ihrer Söhne Aufschluss über die Kunstlandschaft dieser Zeit geben.

Da die 1782 erschienene Darstellung der „Schau- und Denkmünzen, welche unter der glorwürdigen Regierung der Kaiserinn Königinn Maria Theresia geprägt worden sind“, heute als die ausführlichste Zusammenstellung gilt, ist ein auf moderner, wissenschaftlicher Forschung basierender, kommentierter Bestandskatalog dieser Medaillensammlung ein langjähriges Desideratum. Er stellt nicht zuletzt eine unerlässliche Basis für kunstgeschichtliche und geschichtswissenschaftliche Forschungsvorhaben zur Herrschaftsrepräsentation des 18. Jahrhunderts dar.


Bild
Gnadenmedaille Maria Theresias, Wien, o. J., 1743/1765, Medailleur: Matthäus Donner, Inv.-Nr. 1853bβ
Medaille auf die Ankunft der Kaiserlichen Familie in Innsbruck, Wien, 15. Juli 1765, Medailleur: Anton Franz Widemann, Inv.-Nr. 1766bβ

Information

Projektmitarbeit:
Mag. Anna Fabiankowitsch, Dr. Heinz Winter

Internes KHM-Forschungsprojekt

 

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