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Die Medaillen und Schaumünzen der Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien, Band 2

Karl V. (Kaiser 1519–1556, † 1558) und Ferdinand I. (Kaiser 1556–1564)

Die Publikationsreihe „Die Medaillen und Schaumünzen der Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien“ wurde begründet, um die umfangreiche und bedeutende Sammlung habsburgischer Medaillen dieses Museums, welche auch einen Großteil der immer wieder herangezogenen Referenzstücke enthält, sowohl der Forschung als auch dem interessierten Publikum zugänglich zu machen.

2013 erschien der erste Band. Dieser widmet sich der Frühzeit der Medaille und enthält die Stücke auf die Kaiser Friedrich III. (1452–1493) und Maximilian I. (1508–1519). Der in Arbeit befindliche zweite Band, der 2017 erscheinen wird, enthält die Medaillen der Kaiser Karl V. (1530–1556, † 1558), Ferdinand I. (1556–1564) und Maximilian II. (1564–1576) sowie deren Nachkommen, zu denen auch König Philipp II. von Spanien und die beiden Erzherzöge Ferdinand von Tirol und Karl von Innerösterreich zählen, welche zahlreiche Medaillen in Auftrag gaben.

Neben der Forschungs- und Sammlungsgeschichte und der kommentierten Vorlage aller Stücke wird großes Augenmerk auf die Medailleurszuweisung, auf die Datierung, auf die Herleitung der oft sehr symbolhaften Bilder- und Spruchwelt sowie auf die Trennung von zeitgenössisch – Nachguss – Neuschöpfung gelegt, zumal der überlieferte Anteil von Originalstücken äußerst gering ist, was bislang übersehen wurde. Auch wird versucht, die in der späteren Zeit immer wieder neu kombinierten Vorder- und Rückseiten auf ihre ursprüngliche Zusammengehörigkeit zurückzuführen. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich über mehr als einhundert Jahre, in denen so bedeutende Künstler wie Antonio Abondio, Hans Daucher, Albrecht Dürer, Joachim Deschler, Leone Leoni und Pastorino tätig waren, welche die hohe Qualität dieses Mediums garantierten.


Information

Projektleitung
Dr. Heinz Winter

Finanzierung
Kunsthistorisches Museum Wien

Projektdauer
2014–2017

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