CORPUS NUMMORUM AUSTRIACORUM (CNA)
Kunsthistorisches Museum - MünzkabinettProjektmitarbeiter: Dr. Monika Griebl, Dr. Susanna Heinz
Finanzierung: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank (Projektnr. 13289). Das Projekt hat zwei Ziele: 1.) Die Erstellung eines Übersichtswerks der österreichischen Münzprägung vom Beginn der Neuzeit bis zum Regierungsantritt Rudolphs II. auf tabellarischer Grundlage. Die Prägungen werden nach Münzstätten gegliedert und auf den Koordinaten Nominale und Zeit dargestellt. 2.) Darüber hinaus soll für die Zeit Erzherzog Sigismunds bis inklusive Ferdinands I. auf der Grundlage der Einordnung der einzelnen Gepräge im Raum- und Zeitraster ein Typenkatalog, ein Bestimmungs- und Zitierwerk sowie gleichzeitig ein Bestandskatalog des Münzkabinetts des Kunsthistorischen Museums erstellt werden, der überdies per internet allen Interessierten zugänglich gemacht werden soll. Wo es nötig und möglich ist, sollen Stempeluntersuchungen genauere zeitliche Einordnungen ermöglichen. Eine möglichst vollständige Bibliographie, historische Grunddaten, heraldische Zeichnungen und Kartenskizzen vervollständigen das historisch-numismatische Gesamtbild. Diese Prägeraster sind unerläßliche Hilfsmittel der Numismatik. Sie verschaffen einen schnellen Überblick und eine bessere Orientierung innerhalb der massenhaft produzierten und überlieferten historischen Quellengattung der Münzen. Erst auf ihrer Basis und gemeinsam mit richtig interpretierten Münzfunden und schriftlichen Aufzeichnungen beispielsweise über die Menge des verprägten Metalls oder die Anzahl der ausgegebenen Nominalien können verläßliche numismatische und wirtschaftsgeschichtliche Aussagen getätigt werden. Am Projekt beteiligte Institutionen
Institut für Numismatik und Geldgeschichte, Universität Wien
Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz







