Search for ...

Sammlungskatalog der Gemäldegalerie: Rom I

Catalogue raisonné der italienischen Barockmalerei im Kunsthistorischen Museum - Caravaggio und der internationale Caravaggismus

Im Caravaggio-Jubiläumsjahr 2010 (400. Todestag von Michelangelo Merisi da Caravaggio) wurde der Sammlungskatalog der Gemäldegalerie: Rom I – Caravaggio und der internationale Caravaggismus (Autoren: W. Prohaska/G. Swoboda unter Mitarbeit von M. Cardinali, B. Eble, E. Götz, M. Odlozil, M.B. De Ruggieri, I. Slama, R. Wald, hg. von S. Haag) abgeschlossen und veröffentlicht.

Das der Publikation vorausgehende Forschungsprojekt behandelte die in Rom entstandenen Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts, und zwar unter besonderer Berücksichtigung der an Caravaggio anschliessenden, sogenannten „caravaggesken“ Malerei (wobei auch Werke nord- und westeuropäische Maler in Rom untersucht wurden). Ziel war es, den Gesamtbestand dieses Gebietes (auch des bislang unpublizierten Depotbestands) in kunsthistorischen und naturwissenschaftlichen Untersuchungen vorzustellen. Bei der wissenschaftlichen Bearbeitung wurde in Zusammenarbeit mit den RestauratorInnen der hauseigenen Restaurierwerkstatt und der römischen Forschergruppe emmbici besonderer Wert auf die Analyse des materiellen Bestands der Bilder gelegt. Caravaggios innovativer Technik war dabei ein eigener Schwerpunkt gewidmet. Kontrollanalysen an zeitgleichen römischen Bildern unterschiedlicher stilistischer Provenienz (u.a. N. Poussin, P. da Cortona, C. Ferri, Cavaliere d’Arpino, S. Rosa) konnten spezifische Eigentümlichkeiten der caravaggesken Gruppe festhalten. Zudem konnten im Bereich der Provenienzforschung durch die erstmalige wissenschaftliche Bearbeitung alter Inventare wesentliche Erkenntnisse zur Geschichte des barocken Gemäldebestands im KHM gewonnen werden (etwa zur römischen Sammlung Albani oder den Ambraser Sammlungen). Teilergebnisse des Projektes fanden kontinuierlich in der Fachliteratur und bei Symposien (in Berlin, Rom, Mailand, Neapel) ihren Niederschlag.


David mit dem Haupt des Goliath
Martha tadelt ihre eitle Schwester Maria Magdalena

Information

Projekt-Nr.
The J. P. Getty Foundation, Nr. P19032, FWF-Projektes Nr. FP 01/035

Projektleitung
ao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Prohaska

Projektmitarbeit
Dr. Gudrun Swoboda, die römische Forscher-Gruppe EMMEBICI diagnostica artistica, Mag. Ina Slama, Mag. FH Eva Götz, Mag. Michael Odlozil, Michael Eder

Finanzierung
J. P. Getty Foundation in Fortsetzung eines FWF-Projektes

Laufzeit
2006 -2010

to top