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Quellen und Regesten zur Schatzkammer, Gemäldegalerie und zu den drei Kabinetten aus dem Bestand des k. k. Oberstkämmereramtes 1777−1787 mit Nachträgen zu den Jahren 1748−1776

„Fortsetzung folgt.“ Mit dieser Ankündigung endet der von Heinrich Zimmermann bearbeitete erste Teil der „Inventare, Akten und Regesten aus der Registratur Seiner k. und k. Apostolischen Majestät Oberstkämmereramtes“ im 24. Band des Jahrbuchs der kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses von 1903. Das Oberstkämmereramt hatte bis zum Ende der Habsburgermonarchie die Oberleitung über die kaiserlichen Sammlungen inne. Sein im Österreichischen Staatsarchiv verwahrter Aktenbestand reicht bis zum Jahr 1744 zurück. Von diesem Jahr beginnend bis Ende 1776 erfasste Zimmermann daraus die für die „Geschichte der kaiserlichen Haussammlungen“ relevanten Dokumente. Zur beabsichtigten Fortsetzung der Regestenpublikation kam es jedoch nicht. Diese wurde 2011 vom Archiv des Kunsthistorischen Museums in Angriff genommen und im August 2014 beendet.

Für die Fortsetzung der Edition sprachen vor allem zwei Gründe. Zum einen besitzen die Sammlungen selbst kaum Dokumente aus dieser frühen Zeit, sodass deren Geschichte eben in erster Linie aus den Oberstkämmererakten erschließbar ist. Zum anderen kann der Aktenbestand dieser Hofstelle erst ab 1806 mit Hilfe der damals angelegten Index- und Protokollbücher gezielt bearbeitet werden. Die Indizes zu den früheren Jahren sind leider als Findbehelf für die Dokumente zu den kaiserlichen Sammlungen höchst unzureichend. Um das Material systematisch zu durchforsten, musste daher Akt für Akt einzeln eingesehen werden.

Der zweite Teil der Edition umfasst die Jahre 1777 bis 1787 und bringt überdies einen umfangreichen Nachtrag zum ersten Teil. Er wird im Doppelband 15/16 (2013/14) des Jahrbuchs des Kunsthistorischen Museums erscheinen. Dort wird auch im Überblick dargestellt, wie die Leitung der kaiserlichen Sammlungen durch das Oberstkämmereramt erfolgte. Eine ausführliche Einleitung setzt den erfassten Zeitabschnitt in einen größeren Bezugsrahmen, der von der Regierungszeit Maria Theresias (1740−1780) bis zur Regierungszeit Franz’ II./I. (1792−1835) reicht.



Publikationen

  • Elisabeth Hassmann, Quellen zur Geschichte der kaiserlichen Gemäldegalerie in Wien (1765−1787). Eine Chronologie zu den Aufstellungen unter Rosa und Mechel, in: Gudrun Swoboda (Hg.), Die kaiserliche Gemäldegalerie in Wien und die Anfänge des öffentlichen Kunstmuseums, Bd. 1., Wien 2013, S. 116−167.
  • Elisabeth Hassmann (Bearbeiterin), Quellen und Regesten zur Schatzkammer, Gemäldegalerie und zu den drei Kabinetten aus dem Bestand des k. k. Oberstkämmereramtes 1777 bis 1787 mit einem Nachtrag zu den Jahren 1748 bis 1776, in: Jahrbuch des Kunsthistorischen Museums Wien, Bd. 15/16, Wien 2015.
  • Elisabeth Hassmann und Heinz Winter, Numophylacium Imperatoris. Das Wiener Münzkabinett im 18. Jahrhundert (Schriften des Kunsthistorischen Museums, Bd. 14), Wien 2016.

Information

Projektleitung
Dr. Elisabeth Hassmann

Finanzierung
Kunsthistorisches Museum Wien

Projektlaufzeit
abgeschlossen

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