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Vermeyen Kartons

Bewahren wir gemeinsam einen der größten Schätze der Hochrenaissance!

Kunstwerke sind für die Ewigkeit geschaffen. Die Materialien, aus denen sie bestehen, leider nicht.

Wenn Kunstwerke sprechen könnten, hätten sie viel zu erzählen. Die Vermeyen-Kartons stammen aus dem 12-teiligen Tapisserie-Zyklus des niederländischen Maler Jan Cornelisz Vermeyen (1500-1550) und Pieter Coeke van Aalst (1502-1550).

Je nachdem, welche Frage wir ihm stellen, berichtet das Kunstwerk von seiner historischen und kunsthistorischen, aber auch von seiner konservatorischen Geschichte. Das Kunstwerk erzählt auch von seiner Bedeutung für unser Haus. Denn der Vermeyen-Zyklus ist ein herausragendes Beispiel der niederländischen Hochrenaissance. Er ist weltweit einzigartig in seiner Qualität, Vollständigkeit und kunsthistorischen Relevanz.

Jan Cornelisz Vermeyen, Kriegszug Kaiser Karls V. gegen Tunis (1535): Plünderung von Tunis, Detail, Karton als Vorlage für Bildteppeiche, 1546/1550

Aber wenn das Kunstwerk sprechen könnte, würde es auch klagen. Die Schadensbilder, die wir mit großer Sorge beobachten können, fordern Gegenschritte ein. Verantwortlich dafür ist die besondere Beschaffenheit der Kartons, bestehend aus vielen verschiedenen Papierstärken und -sorten, aber auch die großen Temperaturschwankungen und der Zahn der Zeit. Einzelne, nachträglich eingeklebte Figuren beginnen sich aus den Kompositionen zu lösen, die Farbpigmente verblassen. Ein komplexer Restaurierungsplan ist dringend notwendig!

Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, die Restaurierungs-Kampagne dieses wertvollen Karton-Zyklus‘ noch in meiner Amtszeit sicher auf den Weg zu bringen. Deshalb wende ich mich an Sie mit der Bitte um eine Spende für die sehr aufwändigen und langwierigen, aber äußerst dringenden Konservierungsarbeiten!

Helfen Sie uns, diesen für das Kunsthistorische Museum äußerst wertvollen Karton-Zyklus für die Nachwelt zu erhalten! Im Namen der Kunstwerke, die nicht selbst sprechen können, bedanke ich mich schon jetzt sehr herzlich bei Ihnen!

Sabine Haag, Generaldirektorin

Projektumriss

Schritt 1: Die Analyse

Je genauer wir den Karten-Zyklus vermessen und analysieren, desto gezielter können wir die Schäden beheben und einen Prioritätenplan erstellen.

Schritt 2: Die Konservierung

Aufgrund der genauestens erhobenen Daten, beginnt nun die wissenschaftlich begleitete, komplexe Konservierungsarbeit – eine mehrjährige äußerst präzise Kleinarbeit.

Schritt 3: Neue Publikumspräsentation

Im Zuge der Restaurierungskampagne werden auch Standort-Bedingungen und eine neue Publikums-Präsentation erarbeitet.

Spenden lohnt sich!

Ihr Name wird auf Wunsch in der elektronischen Ehrentafel auf der Website der Gemäldegalerie erwähnt.

Ab € 100 laden wir Sie zum halbjährlichen Spender- und Patenempfang der Generaldirektion ein.

Ab € 500 dürfen wir Sie zu einem Gespräch mit unseren ExpertInnen der Gemäldegalerie einladen. 

Ab € 1.000 dürfen wir Sie und Ihre Gäste zu einer Führung mit unseren ExpertInnen durch die Gemäldegalerie inklusive Besuch der Vermeyen-Serie einladen.

Information

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Empfänger: KHM-Museumsverband
IBAN: AT70 6000 0005 1014 1679
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: Spende Vermeyen Kartons, SP18/005

Gerne informieren wir Sie
persönlich unter

+43 1 52524 - 4032
oder unter spenden@khm.at

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