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Fingerring mit Kameo

Kunstpatenschaft vergeben

Der Fingerring stammt aus einem Skelettgrab einer Frau, das im Jahr 1876 bei Steeg am Hallstättersee (Oberösterreich) gefunden wurde. Der Verstorbenen war reicher Schmuck mit ins Grab gegeben worden, von dem sich der goldene Halsschmuck, ein aus Golddraht gewundener Armreif sowie ein weiterer Fingerring aus Silber erhalten haben.

Die Schultern des Goldringes sind mit je vier getriebenen Rippen verziert. Als Einlage dient ein aus Hydrophan (ein infolge von Wasserverlust trüb gewordener Milchopal) geschnittener Kameo. Er zeigt die äußerst originelle Darstellung eines Hundes, der aus einem Schneckenhaus springt.


Das Kunsthistorische Museum dankt herzlich für die Kunstpatenschaft.

Objektinformation

Römisch, Späte Kaiserzeit, 3. Jh. n. Chr.
Aus Steeg am Hallstättersee (Oberösterreich)
Gold, Hydrophan (Milchopal)

Kunsthistorisches Museum Wien
Antikensammlung
Inv.-Nr. ANSA_VII_734

Kontakt

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Bärbel Holaus-Heintschel

KHM Museumsverband
Burgring 5, 1010 Wien

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kunstpatenschaft@khm.at

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