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Dame mit Fächer

Kunstpatenschaft vergeben

Die anmutige Figur einer jungen Frau ist modisch gekleidet: sie trägt ein bodenlanges Untergewand und darüber einen stoffreichen Mantel, der sich raffiniert um ihren Körper legt. Mit der rechten Hand nimmt sie den Mantel hoch, die linke hält einen Blattfächer. Das Haar ist zu einem Knoten hochgesteckt und mit Efeublättern und Früchten geschmückt. Nachdenklich senkt sie den leicht nach rechts gewendeten, mit Ohrringen geschmückten Kopf, der linke Fuß ist entlastet zur Seite gesetzt. Die zahlreich erhaltenen Farbspuren vermitteln einen guten Eindruck von der einst reichen Bemalung der Figur.

Diese reizvolle Erscheinung gehört zur hellenistischen Gattung weiblicher Gewandfiguren, die im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts zum Entzücken der Kunstwelt in großer Zahl bekannt wurden und nach dem ausgedehntesten Fundort, dem Gräberfeld der Stadt Tanagra in Böotien, "Tanagräerinnen" genannt werden.


Das Kunsthistorische Museum dankt herzlich für die Kunstpatenschaft.

Objektinformation

Hellenistisch (böotisch)
um 300 v. Chr.
Ton

Kunsthistorisches Museum Wien
Antikensammlung
Inv.-Nr. ANSA_V_2824
(ausgestellt in Saal 14)

Kontakt

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Bärbel Holaus-Heintschel
Michaela Meth-Fill

KHM Museumsverband
Burgring 5, 1010 Wien

+43-52524-4035
+43-52524-4032
kunstpatenschaft@khm.at

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