Kunstkammer

Die Kunst- und Wunderkammern der Renaissance und des Barock waren enzyklopädische Universalsammlungen, die das gesamte Wissen ihrer Zeit zu erfassen versuchten. Vor allem das Seltene, Kuriose und Außergewöhnliche galt als erstrebenswert. So sammelten die Fürsten exotische und rare Materialien, denen man oft auch magische Wirkungen zuschrieb – wie edle Steine, Straußeneier, Korallen, oder Haifischzähne, die man für Drachenzungen hielt. Die Künstler schufen aus diesen Naturprodukten virtuose Kunstkammerstücke.

Die Wiener Kunstkammer ist weltweit einzigartig. Ihre Objekte sind von außerordentlicher Qualität, da der Kaiser oder Mitglieder des Kaiserhauses sie in Auftrag gaben oder erwarben.

Zu den Höhepunkten der Kunstkammer zählen herausragende Goldschmiedearbeiten wie die berühmte Saliera von Benvenuto Cellini, Spitzenleistungen der Skulptur wie die Krumauer Madonna, meisterhafte Bronzestatuetten, filigrane und bizarre Elfenbeinarbeiten, virtuose Steingefäße, aber auch wertvolle Uhren, komplizierte Automaten, merkwürdige wissenschaftliche Instrumente, kostbare Spiele und vieles mehr.

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Besucherinformation

Kunstkammer
Kunsthistorisches Museum
Hochparterre
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Am 17. Mai 2012 (Christi Himmelfahrt) hat das Kunsthistorische Museum für Sie geöffnet!
Besondere Schließ- und Öffnungstage

Derzeit wird an der Sanierung und Neuaufstellung der Kunstkammer gearbeitet. Wir freuen uns schon auf die feierliche Wiedereröffnung im Februar 2013!

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4409
info.kk@khm.at

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