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Römer

Letztes Viertel 1. Jh. v. Chr.

Der Kopf mit energischer Wendung zeigt das Antlitz eines etwa fünfzigjährigen Mannes und war für das Einsetzen in eine Togastatue gefertigt. Markant werden die Gesichtszüge wiedergegeben: eine hohe Stirn und ein kahler Scheitel, schmale Wangen, ein kantiges Kinn und eine scharf gezeichnete Nase. Solche Bildnisse, die sich – mit dem Tugendrepertoire (lat. virtus) der späten Republik – am Porträt von Julius Caesar orientieren, waren weit verbreitet. Die überlebensgroße Statue könnte den Besitzer einer der Villen auf dem Panayır dağ dargestellt haben.

Der Kopf mit energischer Wendung zeigt das Antlitz eines etwa fünfzigjährigen Mannes und war für das Einsetzen in eine Togastatue gefertigt. Markant werden die Gesichtszüge wiedergegeben: eine hohe Stirn und ein kahler Scheitel, schmale Wangen, ein kantiges Kinn und eine scharf gezeichnete Nase. Solche Bildnisse, die sich – mit dem Tugendrepertoire (lat. virtus) der späten Republik – am Porträt von Julius Caesar orientieren, waren weit verbreitet. Die überlebensgroße Statue könnte den Besitzer einer der Villen auf dem Panayır dağ dargestellt haben.

Zeit:
Letztes Viertel 1. Jh. v. Chr.

Objektbezeichnung
Porträtkopf

Kultur
Römisch

Fundort:
Ephesos byzant. Stadtmauer beim Theater (Selçuk, Kleinasien, Türkei)

Material/Technik:
Marmor

Maße:
H. 43 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 817

Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1911 nachträglich inventarisiert