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Knabe mit Jugendlocke

3. Jh. v. Chr.

Der Kopf eines Knaben, bei dem bereits porträthafte Züge erkennbar sind, stammt von einer unterlebensgroßen Votivstatue aus hellenistischer Zeit. Am Hinterkopf ist ein längeres, geflochtenes Haarbüschel erkennbar. Dabei handelt es sich um die seit hellenistischer Zeit bekannte sogenannte Jugendlocke, die formal auf die Locke des Horusknaben zurückzuführen ist. Sie wurde den Knaben beim Eintritt in das Erwachsenenalter mit etwa 14 Jahren abgeschnitten und geweiht. Knabenköpfe mit Jugendlocken sind seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Zypern mehrfach belegt.

A. Bernhard-Walcher u. a., Die Sammlung zyprischer Antiken im KHM. Sammlungskataloge des KHM Bd. 2, Wien: 1999

Der Kopf eines Knaben, bei dem bereits porträthafte Züge erkennbar sind, stammt von einer unterlebensgroßen Votivstatue aus hellenistischer Zeit. Am Hinterkopf ist ein längeres, geflochtenes Haarbüschel erkennbar. Dabei handelt es sich um die seit hellenistischer Zeit bekannte sogenannte Jugendlocke, die formal auf die Locke des Horusknaben zurückzuführen ist. Sie wurde den Knaben beim Eintritt in das Erwachsenenalter mit etwa 14 Jahren abgeschnitten und geweiht. Knabenköpfe mit Jugendlocken sind seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Zypern mehrfach belegt.

A. Bernhard-Walcher u. a., Die Sammlung zyprischer Antiken im KHM. Sammlungskataloge des KHM Bd. 2, Wien: 1999

Zeit:
3. Jh. v. Chr.

Objektbezeichnung
Kopf

Kultur
Zyprisch

Fundort:
Idalion (Dhali, Zypern)

Material/Technik:
Kalkstein; Reste roter Bemalung

Maße:
H. 15 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 626

Provenienz
Millosicz, Georg von, Wien; 1890 Kauf aus dem Nachlass