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Jugendlicher Marc Aurel

nach 147 n. Chr.

Der Porträtkopf eines Knaben stellt den jugendlichen Marc Aurel mit Eichenkranz dar. Die einfache, aber durchaus qualitätvolle Bearbeitung lässt auf eine Entstehung in einer provinzialrömischen Werkstatt schließen. In der Forschung wird der Porträtkopf als retrospektives Knabenbildnis des Marc Aurel im "Typus Capitol" identifiziert, das erst nach dem 1.12.147 n. Chr. entstanden sein kann: An diesem Tag wurde dem bereits 26-jährigen Marc Aurel die sogenannte tribunicia potestas (das Volkstribunat) verliehen, die ihm auch das Tragen des Eichenkranzes, der sogenannten corona civica, erlaubte.

(M. Laubenberger)

Der Porträtkopf eines Knaben stellt den jugendlichen Marc Aurel mit Eichenkranz dar. Die einfache, aber durchaus qualitätvolle Bearbeitung lässt auf eine Entstehung in einer provinzialrömischen Werkstatt schließen. In der Forschung wird der Porträtkopf als retrospektives Knabenbildnis des Marc Aurel im "Typus Capitol" identifiziert, das erst nach dem 1.12.147 n. Chr. entstanden sein kann: An diesem Tag wurde dem bereits 26-jährigen Marc Aurel die sogenannte tribunicia potestas (das Volkstribunat) verliehen, die ihm auch das Tragen des Eichenkranzes, der sogenannten corona civica, erlaubte.

(M. Laubenberger)

Zeit:
nach 147 n. Chr.

Objektbezeichnung
Porträtkopf

Kultur
Römisch

Fundort:
Steiermark (Österreich)

Material/Technik:
Marmor

Maße:
28 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 143

Provenienz
Plach, J., Wien; 1861 Kauf