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Die Standorte
 

Sammlung alter Musikinstrumente

Die Sammlung Alter Musikinstrumente verfügt über den weltweit bedeutendsten Bestand an Renaissance- und Barockinstrumenten. Darüber hinaus verwahrt, pflegt und präsentiert sie zahlreiche Instrumente, die von berühmten Musikern und Komponisten gespielt wurden. Zu den besonderen Sammlungsschwerpunkten zählen die einzigartigen Bestände der Wiener Hammerklaviere, der Streichinstrumente Jacob Stainers und der Holzblasinstrumente der Renaissance. Die Klangwelt der Komponisten der Wiener Klassik lässt sich anhand der Objekte der Sammlung alter Musikinstrumente lückenlos nachvollziehen.

Der Großteil der Bestände stammt ursprünglich aus Habsburgischem Besitz. Der historische Kernbestand aus der Sammlung Ambras, der Musikinstrumente aus dem 16. Jahrhundert umfasst, bietet den Besuchern Information zu den ältesten erhaltenen europäischen Musikinstrumenten. Die Sammlung wird durch Ankäufe, Schenkungen und Leihgaben kontinuierlich erweitert. In den Matineen der Sammlung alter Musikinstrumente können die Besucher die Instrumente, sofern es deren konservatorischer Zustand erlaubt, nicht nur sehen, sondern auch hören.

 

Erfahren Sie mehr über wissenschaftliche Projekte der Sammlung alter Musikinstrumente im Bereich Wissenschaft & Forschung.

Information

Sammlung alter Musikinstrumente
Neue Burg
Heldenplatz, 1010 Wien

ÖffnungszeitenMi – So, 10 – 18 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Am 21. Mai 2013 (Dienstag nach Pfingsten) bleibt die Neue Burg geschlossen!
Sonderöffnungszeiten

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4602
info.sam@khm.at

Das Rebecchino ist in der so genannten Trogbauweise verfertigt, bei der ein massives Stück Holz ausgehöhlt wird, um den Resonanzraum zu formen. Diese Technologie ist in handwerklicher Hinsicht einfach, hat aber einige wesentliche Nachteile. Der Materialbedarf ist sehr groß, und die Wandstärke des Korpus muss relativ dick gehalten werden. Trotzdem hat sich diese Bauweise für einfache Saiteninstrumente vor allem im ländlichen Raum bis in jüngste Zeit gehalten. Einen Fortschritt in akustischer Hinsicht stellte der Übergang zur Zargenbauweise dar, bei der das Korpus aus dünnen verleimten Holzelementen zusammengesetzt ist. Diese Technologie hat sich im Prinzip bis heute nicht verändert, und die derart gebauten Instrumente sind leichter und klanglich ergiebiger.

Literatur:
Rudolf Hopfner: Meisterwerke der Sammlung alter Musikinstrumente, Wien 2004.
Ausstellungskatalog: Dipingere la musica, Cremona 200, Wien 2001.
Rebecchino