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Die Standorte
 

Sammlung alter Musikinstrumente

Die Sammlung Alter Musikinstrumente verfügt über den weltweit bedeutendsten Bestand an Renaissance- und Barockinstrumenten. Darüber hinaus verwahrt, pflegt und präsentiert sie zahlreiche Instrumente, die von berühmten Musikern und Komponisten gespielt wurden. Zu den besonderen Sammlungsschwerpunkten zählen die einzigartigen Bestände der Wiener Hammerklaviere, der Streichinstrumente Jacob Stainers und der Holzblasinstrumente der Renaissance. Die Klangwelt der Komponisten der Wiener Klassik lässt sich anhand der Objekte der Sammlung alter Musikinstrumente lückenlos nachvollziehen.

Der Großteil der Bestände stammt ursprünglich aus Habsburgischem Besitz. Der historische Kernbestand aus der Sammlung Ambras, der Musikinstrumente aus dem 16. Jahrhundert umfasst, bietet den Besuchern Information zu den ältesten erhaltenen europäischen Musikinstrumenten. Die Sammlung wird durch Ankäufe, Schenkungen und Leihgaben kontinuierlich erweitert. In den Matineen der Sammlung alter Musikinstrumente können die Besucher die Instrumente, sofern es deren konservatorischer Zustand erlaubt, nicht nur sehen, sondern auch hören.

 

Erfahren Sie mehr über wissenschaftliche Projekte der Sammlung alter Musikinstrumente im Bereich Wissenschaft & Forschung.

Information

Sammlung alter Musikinstrumente
Neue Burg
Heldenplatz, 1010 Wien

ÖffnungszeitenMi – So, 10 – 18 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Am 30. Mai 2013 (Fronleichnam) hat die Neue Burg für Sie geöffnet!
Sonderöffnungszeiten

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4602
info.sam@khm.at

Das Instrument trägt im Inneren des Korpus einen handschriftlichen Zettel mit dem Hinweis, es stamme aus dem Nachlass von Leopold Mozart. Ab 1743 hatte er eine Anstellung als Violinist an der fürsterzbischöflichen Hofkapelle und als Lehrer am Kapellknaben-Institut. Dank seiner musikalischen Fähigkeiten rückte er 1757 zum Hofkomponist und 1763 zum Vizekapellmeister des Fürsterzbischofs auf. Seine Erfahrung als Geiger floss in das 1756 erschienene Lehrwerk Versuch einer gründlichen Violinschule ein, in dem über das rein handwerkliche Rüstzeug hinaus eine umfassende praktische und theoretische Ausbildung vermittelt wird. 
Leopold Mozarts Geige kam nach dessen Tod 1787 in den Besitz der Tochter Maria Anna (Nannerl), der dritten Frau Berchtolds von Sonnenburg. Dieser war in zweiter Ehe mit Maria Anna Johanna Mayrhofer (gestorben 1783) verheiratet gewesen. Über Nannerl Mozart gelangte das Instrument aus dem Nachlass von Leopold Mozart in den Besitz der Familie Mayrhofer. Anfang des 19. Jahrhunderts erfuhr die Geige eine Reparatur, auf der das heutige Erscheinungsbild beruht: Es erfolgte die Neuanfertigung des Griffbrettes, der auffallenden Elfenbeinwirbel und eines neuen Saitenhalters mit der Inschrift
Violine