Theseustempel Kunsthistorisches Museum Wien Kunsthistorisches Museum Wien Neue Burg Kaiserliche Schatzkammer Wien
  • Kunsthistorisches Museum Wien
  • Kunsthistorisches Museum Wien Neue Burg
  • Kaiserliche Schatzkammer Wien
  • Theseustempel Wien

Entdecken Sie auch

Die Kaiserliche Wagenburg Wien
Das Schloss Ambras Innsbruck
Weltmuseum Wien
Das Österreichische Theatermuseum

Die Standorte
 

Ephesos Museum

Ephesos in der heutigen Türkei war eine der bedeutendsten Städte der Antike. Hier stand der zu den sieben Weltwundern zählende Artemis-Tempel, hier lebte Heraklit und hier entwickelte sich eine der größten frühchristlichen Gemeinden. In römischer Zeit wurde Ephesos zu Hauptstadt der Provinz Asia mit etwa 200.000 Einwohnern.

Seit dem Jahre 1895 legen österreichische Archäologen die Ruinen von Ephesos frei. Bis 1906 kamen zahlreiche Fundobjekte von hoher Qualität nach Wien, die heute im Ephesos Museum, einer Dependance der Antikensammlung, ausgestellt sind.

Zu den Höhepunkten gehören unter anderem das Partherdenkmal, die Amazone vom Artemisionaltar, die Bronzestatue eines Athleten und der Knabe mit der Fuchsgans. Neben den ephesischen Fundstücken beherbergt das Museum auch Architekturproben und Skulpturen aus dem Mysterienheiligtum der griechischen Insel Samothrake, das 1873 und 1875 von österreichischen Archäologen ausgegraben wurde.

Information

Ephesos Museum
Neue Burg
Heldenplatz, 1010 Wien

ÖffnungszeitenMi – So, 10 – 18 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Am 20. Mai 2013 (Pfingstmontag) bleibt die Neue Burg geschlossen!
Sonderöffnungszeiten

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4902
info.ansa@khm.at

Das Relief zeigt die zentrale Szene des sog. Parthermonuments aus Ephesos, ein Reliefzyklus, dessen ursprüngliche Aufstellung nach wie vor nicht geklärt werden konnte. Gezeigt wird die dynastisch vorgegebene Kaiserabfolge im mittleren 2. Jh. n. Chr.:
Hadrian (rechts) adoptierte Antoninus Pius (Mitte links) und lässt diesen zugleich die noch jungen Marc Aurel (links) und Lucius Verus (vorne Mitte) zu präsumptiven Nachfolgern bestimmen. Mit diesem Akt, der sich im Februar 138 n. Chr. zugetragen hat, ist auch der frühest mögliche Datierungsansatz für das Monument bestimmt.
Die weiteren Reliefs zeigen Opferszenen, eine Götterversammlung, Personifikationen von Städten oder Provinzen und Schlachtenszenen. Zunächst wurde der Partherfeldzug des Lucius Verus in den 60er Jahren des 2. Jhs. n. Chr. als zentrales Thema der Reliefzyklen vermutet, mit der Apotheose des 169 n. Chr. verstorbenen Herrschers als Höhepunkt. Inzwischen wird diskutiert, ob in dem Monument nicht eine programmatische Verherrlichung des Imperium Romanum unter Antoninus Pius zu sehen ist. Thematisiert würden die Säulen des Reiches: die gesicherte Herrscherabfolge, militärische Macht, göttlicher Beistand und die wirtschaftliche und soziale Potenz der Provinzen und Städte.
Adoption der Kaiser Lucius Verus und Marc Aurel