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Die Standorte
 

Antikensammlung

Die Objekte der Antikensammlung umspannen einen Zeitraum von mehr als drei Jahrtausenden und reichen von der bronzezeitlichen Keramik Zyperns aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. bis hin zu frühmittelalterlichen Funden. In der Schausammlung sind etwa 2.500 Objekte zu sehen. Vor allem drei Schwerpunkte machen die Sammlung zu einer der besten ihrer Art: die einzigartigen antiken Prunkkameen, darunter die berühmte Gemma Augustea, die Schatzfunde aus der Völkerwanderungszeit und dem Frühmittelalter wie etwa der Goldschatz von Nagyszentmiklós sowie die Vasensammlung mit Meisterwerken wie dem Brygos-Skyphos.

Zu den weiteren Höhepunkten der Sammlung gehören die überlebensgroße Votivstatue eines Mannes aus Zypern, der Amazonensarkophag, die Bronzetafel mit dem berühmten Senatus consultum de Bacchanalibus, das Theseus-Mosaik aus Salzburg und nicht zuletzt der Jüngling vom Magdalensberg, um nur einige wenige zu nennen.

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Information

Antikensammlung
Kunsthistorisches Museum Wien
Hochparterre
Maria Theresien-Platz, 1010 Wien

ÖffnungszeitenJuni bis August:
täglich geöffnet!
10 – 18 Uhr
Do, 10 – 21 Uhr

Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4902
info.ansa@khm.at

Die leicht unterlebensgroße Muse trägt einen Chiton, ein Untergewand, das nur an den Schultern und um die Knöchel des Mädchens als reich gefältelter dünner Stoff sichtbar ist, und darüber einen Mantel, das Himation. Dieses liegt so eng am Körper an, dass der Nabel des Mädchens zu erkennen ist. Mit dieser Übertreibung werden die Feinheit des Stoffes und die Kunstfertigkeit des Steinmetzen gleichermaßen zur Schau gestellt.
Beide Arme der Statue sind ergänzt; wir wissen also nicht, was die Muse ursprünglich anstelle der später ergänzten Flöten in ihren Händen hielt. Gestus und Gewand lassen sich aber mit denjenigen von zahlreichen erhaltenen Musenstatuen vergleichen.
Zwar wurde das Standbild, wie an der Ausarbeitung sowie an Details der Frisur und des Gewandes erkennbar ist, in römischer Zeit hergestellt, doch geht das Motiv wohl auf eine aus dem letzten Viertel des 4. Jahrhunderts v. Chr. stammende griechische Statue zurück.
Muse ("Wiener Kore")