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Ägyptisch-Orientalische Sammlung

Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen Museums zählt zu den bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Altertümer der Welt. Die mehr als 12.000 Objekte datieren in einen Zeitraum von fast 4500 Jahren, von der ägyptischen Vor- und Frühzeit (um 4000/3500 v. Chr.) bis in die frühchristliche Epoche. Geografisch reicht ihre Herkunft von Ägypten, Nubien, dem östlichen Mittelmeerraum und Mesopotamien bis auf die arabische Halbinsel.

Die Ägyptische Sammlung ist in vier große Bereiche gegliedert: Totenkult, Kulturgeschichte, bildende Kunst und die Entwicklung der Schrift. Zu den Höhepunkten zählen unter anderem die reich dekorierte Kultkammer des Ka-ni-nisut aus dem Alten Reich, zahlreiche Sarkophage, Menschen- und Tiermumien, Totenbücher, Grabstelen, Götterfiguren, Objekte des täglichen Lebens wie Kleidung und Toilettengegenstände, Meisterwerke der Rundplastik wie der Ersatzkopf aus Giza. Zu den bedeutendsten Objekten der Orientalischen Sammlung zählen die Gesichtsstelen aus dem antiken Südarabien sowie eine Löwendarstellung vom Ischtartor aus Babylon.

Planen Sie Ihren Besuch im Kunsthistorischen Museum.

Information

Ägyptisch-Orientalische Sammlung
Kunsthistorisches Museum Wien
Hochparterre
Maria Theresien-Platz, 1010 Wien

ÖffnungszeitenDi – So, 10 – 18 Uhr
Do, 10 – 21 Uhr

Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Am 20. Mai 2013 (Pfingstmontag) hat das Kunsthistorische Museum Wien für Sie geöffnet!
Sonderöffnungszeiten

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4102
Fax +43 1 525 24- 4199
info.aeos@khm.at

Beide Teile des Sarges sind innen und außen gut geglättet und mit hervorragend gearbeiteten Reliefs und hieroglyphischen Inschriften bedeckt. Texte und Darstellungen sind dem sogenannten Höhlenbuch - einem Unterweltsbuch - entnommen, das die Reise des Sonnengottes durch die Unterwelt schildert.
Die Innenseite des Sargdeckels zeigt die Himmelsgöttin Nut, die die Sonne jeden Abend verschluckt und sie am folgenden Morgen neu gebiert.
Am Boden der Sargwanne ist die Göttin des Westens zu sehen, die als personifizierte Nekropole mit ihren Armen den Toten umfängt und aufnimmt.
Sarkophag des Priesters Nes-schu-tefnut