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Wiener Kongress 1515

Wiener Kongress 1515

Wendepunkt Mitteleuropas: Jagiellonen und Habsburger

Eine virtuelle Ausstellung

Anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums des so genannten „Ersten Wiener Kongresses 1515“ veranstaltete das Kunsthistorische Museum in Zusammenarbeit mit der Universität Wien, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Polnischen Akademie der Wissenschaften, der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, dem Collegium Hungaricum in Wien, dem Tschechischen Kulturinstitut in Wien und dem Slowakischen Kulturinstitut in Wien von 15. bis 17. April 2015 eine Tagung zum Thema „Wiener Kongress 1515. Wendepunkt Mitteleuropas: Jagiellonen und Habsburger“.

Aus Anlass der Tagung ist auch eine virtuelle Ausstellung entstanden. Dargestellt werden hier die Entwicklung der jagiellonischen und habsburgischen Territorien im Zeitraum von 1490 bis 1530 sowie die diplomatischen und kulturellen Beziehungen der beiden Familien, welche die Entwicklung Mitteleuropas zu Beginn des 16. Jahrhunderts so entscheidend prägten.

Am 22. Juli 1515 wurde nach mehreren Verhandlungen in Pressburg und Wien zwischen dem Habsburger Kaiser Maximilian I. und König Ladislaus II. von Ungarn und Böhmen im Rahmen des so genannten „Ersten Wiener Kongresses“ ein Doppelheiratsvertrag unterzeichnet. Beschlossen wurde darin sowohl die Verheiratung eines der beiden Enkel Maximilians mit der Prinzessin Anna von Ungarn als auch die Verheiratung von Ludwig von Ungarn mit Maximilians Enkelin Maria. Zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht ersichtlich, welche der beiden Familien den größten Nutzen aus dieser Vereinbarung erzielen würde. Zur damaligen Zeit waren die jagiellonischen Gebiete, die von Smolensk bis nach Prag und von Danzig bis Belgrad reichten, den habsburgischen Territorien an Größe weit überlegen. Der überraschende Tod von König Ludwig 1526 in der Schlacht von Mohács und die Wahl Ferdinands I. zum König von Böhmen und Ungarn führten schließlich jedoch zum Beginn der österreichisch-ungarischen Donaumonarchie.


Die Objekte der Ausstellung werden nicht nur im Netz präsentiert, sondern sind an ihren jeweiligen Standorten in der Hofjagd- und Rüstkammer, der Gemäldegalerie und der Kunstkammer auch mit zusätzlichen Beschriftungstafeln gekennzeichnet.

Ein eigens konzipierter Floorplan führt zu den Objekten. Den Plan erhalten Sie im Museum oder Sie können ihn hier herunterladen:

[pdf] Floorplan (414 KB) deutsch / englisch

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Information

Kunsthistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Öffnungszeiten
Juni bis August
täglich 10 – 18 Uhr
Do bis 21 Uhr

(Münzkabinett: 10 – 18 Uhr)

September bis Mai
Di – So, 10 – 18 Uhr
Do, 10 – 21 Uhr

(Münzkabinett: 10 – 18 Uhr)
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Sonderöffnungszeiten

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